Konzept

Frei-Sich-bilden in der Freien Schule Sonnenberg

Wir wollen eine Schule sein, die einen durchgehenden Bildungsweg anbietet von der ersten Klasse bis zum Abschluss. Die Freie Schule Sonnenberg beginnt mit der Primarstufe 1.- 4. Klasse und aufbauender Sekundarstufe ab der 5. Klasse. Wir arbeiten jahrgangsgemischt und in sich bildenden Familiengruppen.
Gestartet wird mit den Jahrgangsstufen 1-3 im Schuljahr 2019/2020.

Ganzheitliche Bildung

Nachdem wir uns mit verschiedenen reformpädagogischen Ansätzen (R. Steiner, C. Freinet, M. Montesssori, F. Peschel u. a.) beschäftigt haben, wie auch mit den neueren Erkenntnissen aus der Entwicklungspsychologie, der Neurobiologie und der Lernforschung, haben wir unser Konzept geformt.

Beziehungsarbeit, projektbasierendes Lernen, wie auch die  Wildnispädagogik stellen bei uns Schwerpunkte des pädagogischen Alltags dar.

Für uns sind junge Menschen schon und müssen nicht werden. Sie können sich aus ihrem Inneren entfalten, dabei ist uns eine liebevolle und achtsame Begleitung durch Erwachsene wichtig. Bildung ist ein individueller Prozess, damit Gelerntes uns nachhaltig zur Verfügung steht, muss es in Gänze verstanden und mit positiven Erlebnissen verbunden sein.

Lernen kann Spaß machen? – Ja, an unserer Schule wollen wir das möglich machen.

Schulstruktur

  • An unserer Schule können die SchülerInnen frei und selbst bestimmt Lernen in altersübergreifenden Gruppen
  • Fächerangebote werden in sich wiederholenden Wochenplänen stattfinden
  • Durch eine vorbereitete Lernumgebung ist sichergestellt, dass die SchülerInnen mit vielfältigen Materialien selbstgesteuert lernen, entdecken und ihr Wissen vertiefen können
  • Projektarbeit findet regelmäßig statt im Bereich Wildnispädagogik, Technik, Kunst und Kultur u.v.m., welche die Möglichkeit eröffnet sich auf vielfältiger Weise Themen und Interessengebieten anzunähern und Lernen nicht nur theoretisch zu erfahren, sondern im lebendigen Miteinander
  • Der Ablauf des Schulalltages, sowie gemeinsame Regeln, die entsprechende Lernangebote, Projekte und Konfliktmanagement werden in gemeinsamen Kreisen entschieden. Die Gleichwürdigkeit und die Begegnung auf Augenhöhe gegenüber jungen Menschen ist ein wichtiger Bestandteil für ihre Entwicklung. Eine gemeinsam getroffene Entscheidung, die jede/r SchülerInnen und Erwachsener tragen kann, ist ein Prozess, der unsere Kinder ermutigt Verantwortung zu übernehmen und sich dafür zu begeistern. Grundlegend für diese Art des Umgangs miteinander ist das Vertrauen, dass unsere Kinder in ihrem eigenen Prozess entsprechende Entscheidungen treffen können und das Wissen, dass sie jederzeit Begleitung und Hilfestellung bekommen.
  • u.v.m.

Unsere Grundlage besteht aus Vertrauen und Empathie im gemeinsamen Lernprozess. Um die Vielzahl der Potentiale entfalten zu können, brauchen jungen Menschen eine sichere Umgebung, in der ihnen Kompetenz und Vertrauen entgegen gebracht wird, Raum und Zeit für ihre persönlichen Entwicklungsschritte. Niemand ist gleich, jeder Mensch hat seine persönlichen Fähigkeiten und sein eigenes Lerntempo. Dabei unterstützen wir unsere SchülerInnen auf vielfältiger Weise und daran unterscheidet sich unsere Schulstruktur.